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Donnerstag, 1. April 2010

Album des Monats April: Miles Davis and his Orchestra - Birth of the Cool

Dies ist der erste bedeutende Auftritt von Miles Davis als Bandleader. Seine Reputation rührte zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich von seiner Arbeit mit der Bop-Größe Charlie Parker her. Er übertraf alle Erwartungen, als er sich den "coolen" Stil des Arrangeurs Gil Evans, der für Claude Thornhills Band tätig war, zu eigen machte.

Evans, der durch die Hinzunahme von Horn und Tuba zu Thornhills Instrumentierung ganz eigene tonale Qualitäten schuf, betonte auch den verminderten Einsatz des Vibrato sowohl bei den Rohrblattinstrumenten, als auch bei den Blechbläsern; so entstand ein trockenerer, "cooler" Sound.

Zwei von Evans Arrangements, "Boblicity" und "Moon Dreams", sind auf dem Album zu finden. Mit dabei sind auch der Baritonsaxophonist Gerry Mulligan (der so herausragende Titel wie "Jeru" und "Venus de Milo" beitrug) und John Lewis, der Pianist des Modern Jazz Quartet.

Heraus kam eine Session, der die Zeit, die Mode und Davis außergewöhnliche Entwicklung als Musiker nichts anhaben konnten. Entstanden ist die Einspielung zwischen in drei Aufnahmesessions in New York zwischen dem 21.Jänner 1949 und dem 9.März 1959.

Album: Birth of the Cool
Label: Capitol Records
Verfügbar als: LP / CD

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